… dass wir einen Helferkreis haben.

Beitrag vom 31. 12. 2012

Vor über 20 Jahren hat unser damaliger Pfarrer Dr. Haupt angeregt, die Geburtstagskinder ab ihrem 70. Geburtstag, jedes Jahr persönlich zu Hause zu besuchen und die guten Wünsche von ihm und der Pfarrgemeinde zu überbringen.

Davor gab es bereits die internationale Gemeinschaft der Legio Mariae in unserer Pfarre. Ihre Aufgabe war es, an einem bestimmten Wochentag den Rosenkranz gemeinsam zu beten, die Heilige Messe zu besuchen und Hausbesuche bei betagten, kranken oder armen Menschen zu machen.

Aus diesen Wurzeln und aus dem Wunsch des Herrn Pfarrers haben sich ein paar Frauen dazu bereit erklärt, diese Hausbesuche zu übernehmen und ein kleines Geschenk und einen schriftlichen Geburtstagswunsch zu überbringen.

Die ersten Besuche waren für uns alle sehr aufregend, denn es ist ja nicht selbstverständlich, an eine fremde Türe zu klopfen, sich als Gesandter der Pfarre zu deklarieren und Wünsche zu überbringen. Deshalb gab es und gibt es nun bis heute den sogenannten Helferkreis. Dort treffen wir Frauen uns 14tägig, um die neuen Briefe zu übernehmen und um unserem Herrn Pfarrer über die Erfahrungen, die wir bei den Besuchen machen, zu berichten.

Leider mussten einige Frauen diese Tätigkeit aus Krankheitsgründen oder wegen des fortgeschrittenen Alters aufgeben. Aus all unseren langjährigen Erfahrungen kann ich sagen, dass diese Hausbesuche eine sehr schöne Aufgabe sind. Meistens ist es nur ein kurzer Gruß und Wunsch an der Haustüre, manchmal gibt es auch längere Gespräche und es kommt auch vor, dass wir bei großen Sorgen zuhören und auch etwas Trost spenden.

So möchte ich hiermit allen danken, die vom Anfang an beim Überbringen der Geburtstagsbriefe geholfen haben und dies jetzt nur mehr durch Gebete unterstützen können und uns, die wir weiterhin die Möglichkeit haben, unsere Mitmenschen in der Pfarre zu besuchen, Mut, Kraft und Freude dazu wünschen.
Maria Zoubek